„Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“

 

Der WP-7 Kurs Sozialwissenschaften besucht die Dokumentationsstätte: „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“. „Was ist eine Diktatur?“, „Wie konnte es passieren, dass ein Großteil der deutschen Bevölkerung dem Nationalsozialismus gefolgt ist und ihre kurz zuvor erworbene Freiheit wieder aufgegeben hat?“, Was hatten die Kinder und Jugendlichen im dritten Reich für Aufgaben und Pflichten?“, „Welche Jugendorganisationen gab es?“.

Mit diesen Fragen wurde die Referentin, Frau Klein, der Dokumentationsstätte in Gelsenkirchen von den Schülerinnen und Schülern des WP-7 Kurses der RSC zum Themenbereich ‚Demokratie leben und erste Einblicke in unterschiedlichen Herrschaftsformen und ihre Auswirkungen für Jugendliche‘  konfrontiert.

Den Auftakt der Veranstaltung stellte eine Einführung in die häuslichen Gegebenheiten der Einrichtung und einer darauf folgenden kurzen Gliederung der wichtigsten Fragen der Schülerinnen und Schüler dar. Im weiteren Verlauf wurde ein erster Vergleich zur alltäglichen und direkten Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und der Jugendlichen während der NS- Zeit gezogen. Die anschließende Führung schaffte einen ersten tieferen Einblick in die damalige Zeit und verdeutlichte die verschiedenen Geschehnisse und den Alltag der „Gelsenkirchener“ in der NS- Zeit. Bilder, originale Tonaufnahmen und NS- Relikte, wie zum Beispiel Anstecknadeln der Jugendorganisation (Hitlerjungend und Bund deutscher Mädel), dienten der Veranschaulichung für die Schülerinnen und Schüler.

„Um erste Eindrücke über die Zeit des Nationalsozialismus zu erhalten und die Schülerinnen und Schüler für eine Intensivierung des Themas im Hinblick auf die folgenden Jahrgangstufen zu sensibilisieren, eignet sich ein Besuch der Einrichtung im besonderem Maße. Die Dokumentationsstätte ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, kostet keinen Eintritt und liefert, nach Absprache mit Frau Klein,, einen individuellen auf die Jahrgangstufe angepassten Einblick, zum traurigen Ereignis unserer Geschichte“, so resümierte das Team der Dokumentationsstätte und der Lehrer für Sozialwissenschaften Herr Heinrich am Ende der Veranstaltung. (Text: HEI)